FAQ

Site: Landesfeuerwehrschule Burgenland - Lernplattform
Course: Landesfeuerwehrschule Burgenland - Lernplattform
Book: FAQ
Printed by:
Date: Sunday, 7 March 2021, 12:28 AM

1. Einstieg in die Lernplattform

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie in die Lernplattform der Landesfeuerwehrschule Burgenland einsteigen können. Unter der email-Adresse: lernplattform@lfv-bgld.at steht Ihnen bei Bedarf eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung.

 

2. Zugang zu einer Lernstrecke

In diesem Video wird der Zugang zu den Lernstrecken erklärt. Unter der email-Adresse: lernplattform@lfv-bgld.at steht Ihnen bei Bedarf eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung.

3. Webinar Zoom Einstieg

In diesem Video wird der Zugang zu einem Zoom-Webinar erklärt. Unter der email-Adresse: lernplattform@lfv-bgld.at steht Ihnen bei Bedarf eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung.



4. Informationen zur Lernplattform


Die Lernplattform der Landesfeuerwehrschule Burgenland steht jedem Feuerwehrmitglied des Landesfeuerwerverband Burgenland zur Verfügung. Sie dient zur Unterstützung im Bereich des Schulungsangebotes der Landesfeuerwehrschule. Das Referat 12 erarbeitet zur Zeit gemeinsam mit der Leitung und den Ausbildern der Landesfeuerwehrschule ein attraktives Lernangebot. Zusätzlich findet eine österreichweite Abstimmung innerhalb der Landesfeuerwehrschulen statt.


Als System wird die open source Software "moodle" eingesetzt. Ergänzt, adaptiert und an die Bedürfnisse der Landesfeuerwehrschule abgestimmt wurde die Lernplattform von Christian Faymann.

5. Prinzip der Lernplattform


Teile der Ausbildung aber auch ganze Kurse können in der Lernplattform in Form von Distance Learning absolviert werden. Der Begriff Distance Learning wird im nächsten Kapitel beschrieben.

Die Corona-Krise Anfang 2020 hat für das OnLine-Lernen einen enormen Zuspruch generiert. Infolge der Ausgangsbeschränkungen und der "sozialen Distanz" wurden viele Personen im Bereich eines Homeoffice zum Einsatz gebracht. Die digitalen Kompetenzen (vor der Corona-Krise vielfach diskutiert und forciert) wurden schlagartig gefordert und gefördert.


Der Landesfeuerwehrverband Burgenland hat rasch auf diese Veränderungen reagiert. Das SG 1.1 (Leitung: BR DI Christian Faymann, MA) hat angeregt, für die Mitglieder des Landesfeuerwehrverbandes eine Möglichkeit zu schaffen, die Zeit im Homeoffice bzw. in der Arbeitslosigkeit (leider ist diese explosionsarting gestiegen) für die Aus- und Weiterbildung im Feuerwehrwesen zu nutzen.

Gefordert sind die Ausbilder: waren es bis dato reine Präsenzeinheiten, welche es galt vorzubereiten, sind es nunmehr auch digitale OnLine-Komponenten, welche die Ausbilder den Lernenden in einer didaktisch sinnvollen Reihenfolge zur Verfügung stellen müssen. Dazu wurden und werden die Ausbilder und die Mitglieder des Referates 12 geschult - natürlich auch über diese Lernplattform.

Aktuell wird Referatsübergreifend an möglichen Inhalten und Anrechnungen von Distance Learning-Kursen gearbeitet. Die Ergebnisse werden an dieser Stelle laufend aktualisiert.

Über die einzelnen entstehenden Kurse informiert die Landesfeuerwehrschule sehr gerne.


CF, 12.04.2020

6. Begriffe: eLearning, Distance Learning


eLearning bekommt Zuwachs und wird zu Distance Learning

Die aktuelle Krise lehrt uns eindrucksvoll die Vorteile der modernen Technik zu nützen. Standen vielleicht bisher einige Personen den Online-Kursen skeptisch gegenüber, steigt das Interesse an eLearning-Angeboten nun rasant an.


Wir fassen auf dieser Seite das Angebot des Landesfeuerwehrverbandes Burgenlandes im Distance Learning Bereich zusammen. Schauen Sie immer wieder vorbei, denn es wächst von Woche zu Woche! 

Distance Learning ist mehr als reines Online- oder eLearning



Zur großen Vielfalt an digitalen Methoden, wie zum Beispiel der Lernplattform, dem virtuellen Klassenraum, Lernstrecken, Videos, eBooks, Online-Peergroups, Online Tutoring oder Virtual Reality kommen nun wieder bewährte analoge Werkzeuge zum Einsatz. Skripten, Lerntagebücher oder Arbeitsblätter ergänzen die Online-Technologie und verschmelzen unter dem Begriff "Distance Learning". Damit wird Lehren, Lernen, Begleiten, Zusammenarbeiten, Üben, Erarbeiten, Vertiefen und Überprüfen über räumliche Distanz hinweg zum Erfolgsfaktor, auch in Zukunft.

Die 3 Methoden im Überblick

1. eLearning oder Online-Learning

Beim Starttermin erhalten Sie persönlich Informationen zum Kursablauf und lernen Ihre/-n TrainerIn und die anderen TeilnehmerInnen kennen. Der Starttermin kann entweder vor Ort in der Landesfeuerwehrschule oder in einem virtuellen Klassenraum (OnLine) veranstaltet werden. Danach erarbeiten Sie sich selbstständig die Lerninhalte, die Ihnen online über Ihren Computer zur Verfügung gestellt werden.
Während der gesamten Online-Phase steht Ihnen Ihr/-e TrainerIn online zur Seite.

2. Online mit einem virtuellen Klassenraum

Ihr Kurs kommt zu Ihnen nach Hause! Zusätzlich zum eLearning gibt es terminlich fixierte Webkonferenzen bzw. virtuelle Klassenräume über tools wie z.B. Microsoft Teams, an denen Sie online teilnehmen. Die virtuellen Präsenztermine dienen dem Austausch untereinander sowie dem intensiven Kontakt mit Ihrem/-r AusbilderIn. Sie erhalten Anregungen zur Festigung Ihres Wissens sowie individuelles Feedback zu Ihrem Lernerfolg. Die Termin des virtuellen Klassenraumes kann auch aufgezeichnet werden und nachträglich nochmalig angesehen werden.


3. Distance Learning mit praktischen Einheiten

Zusätzlich zu "Online mit einem virtuellen Klassenraum" werden auch analoge Werkzeuge wie Bücher, Skripten, Arbeitsblätter, Lerntagebücher, Quizze etc. eingesetzt, um das Lernen zu Hause zu unterstützen.


Praktische Einheiten und Übungen sowohl in der Landesfeuerwehrschule als auch vor Ort komplettieren den Kompetenzerwerb und stellen sicher, dass die erworbenen Kompetenzen auch in der Praxis angewendet werden können. Idealerweise wird zur Festigung des Kompetenzerwerb auch eine "Leistungs"-prüfung abgelegt.


CF, 12.04.2020



7. Wie komme ich zu einem "Distance Learning" Kurs?


Darüber informiert die Landesfeuerwehrschule bzw. das Referat 12 sehr zeitnah über die zur Verfügung stehenden Kanäle des Landesfeuerwehrverbandes (Webseite, syBOS, newsletter, Informationsschreiben, ...).

8. Christian Faymann | in eigener Sache


Warum dieser Eintrag in der FAQ-Datenbank bzw. warum schreibe ich diese Zeilen ?

Zwei Drittel meines Lebens widme ich mich nunmehr der Aus- und Weiterbildung in all seinen Facetten. Sehr frühzeitig auch schon mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitung. Mit Beginn der 90er Jahre begann ich als Inhaber eines Unternehmens, welches sich sehr intensiv mit der IT im Zusammenhang mit den Benutzer/-Innen auseinandersetzte, Konzepte und Umsetzung für Schulungen allgemeiner Art zu erarbeiten.

Bereits 1999 (ja, ja - sehr lange her !) durfte ich erstmalig an der Entwicklung einer Lernplattform mitarbeiten (das Produkt: "TeleWIFI"). Ich war für die Implementierung des Tutor-Teiles (wie kann der/die Ausbilder/-In gestalten ?) zuständig. Viele Teile dieser Anwendung habe ich selbst programmiert.

Um eine Vorstellung zu bekommen: das Paket "TeleWIFI" (eine der allerersten Lernplattformen in Europa) wurde auf Disketten ausgeliefert, der Datenaustausch erfolgte über ein Modem (zur Erinnerung zwei Bilder).

 

Und so hat damals die Oberfläche ausgesehen:


Wenn man einmal von der grafischen Oberfläche absieht - die Inhalte und Möglichkeiten wurden bereits vor 20 Jahren schon so aufgebaut wie in den heutigen Lernplattformsystemen.

Im Laufe der Jahre hatte ich dann immer und immer wieder die Themen Ausbildung, eLearning und die ideale Gestaltung der Lernumgebung im Fokus meiner beruflichen Tätigkeit.

Von Anfang 2014 bis Mitte 2016 habe ich in meinem Diplomstudium "Wirtschaftsingenieurwesen" an der University of cooperativ education in Bautzen das Thema "Industrie 4.0" für mich mit der Aus- und Weiterbildung verbunden und in meiner Diplomarbeit niedergeschrieben - gerne stelle ich diese Arbeit (Titel: Einführung von Industrie 4.0 in klein-und mittelständischen Unternehmen) zur Verfügung.

Von Mitte 2016 bis Ende 2018 absolvierte ich mein Master-Studium an der Donau Universität in Krems | Department "Weiterbildungsforschung und Bildungstechnologien". Meine Masterarbeit verfasste ich zum Thema "Die Lernenden stehen im Mittelpunkt" mit Schwerpunkt auf mobiles lernen, auf Kompetenzerwerb und kompetenzorientiertes (OnLine)Prüfen. Gerne stelle ich auch diese Arbeit bei Interesse zur Verfügung. Hier noch ein Einblick in ein kleines Modul meiner Masterarbeit zum Thema "Motivation" - LINK.

Entlang dieser beruflichen und persönlichen Entwicklungen in den letzten 25 Jahren durfte ich stets bei der Entwicklung des burgenländischen Feuerwehrwesens in diesem Bereich mitwirken. Eine Periode lang durfte ich die Leitung des Referates 12 - Ausbildung und Leistungsprüfungen - übernehmen. Ich konnte meinem Nachfolger, BR Franz Nechansky, ein gut aufgestelltes Referat übergeben. Er führt das Referat 12 nunmehr sehr umsichtig, zielstrebig und innovativ.

Seit 01.04.2019 darf ich als Leiter der Steuergruppe "Feuerwehr - Zukunft - Mitgestalten" im Landesfeuerwehrrat mitwirken (ohne Stimmrecht - das ist für mich persönlich in dieser Funktion essentiell). Parallel dazu kann und darf ich meine Kompetenzen und Berufserfahrungen auch auf Bundesebene im ÖBFV einbringen. Das derzeit aktuelle Thema ist die Einstufung des "FLA Gold" (Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold) in den NQR (Nationaler Qualifikations Rahmen) der österreichischen Bildungslandschaft. Das Präsidium des ÖBFV hat im Herbst 2019 einstimmig festgelegt, dieses Thema voranzutreiben. Aus meiner Sicht ist das ein echter und nachhaltiger Meilenstein in der Aus- und Weiterbildung unserer Feuerwehrmitglieder !

Der Informationslehrgang für höhere Feuerwehrführer wurde ebenfalls im Rahmen dieser Steuergruppe auf völlig neue Beine gestellt. Zusätzlich wurde die Kommunikation zwischen dem Landesfeuerwehrstab (nunmehr : Landesfeuerwehrrat) und den höheren Feuerwehrführern völlig neu aufgebaut (Forum). Zwei Lehrgänge "IHF" wurden in der Zwischenzeit ebenfalls sehr erfolgreich durchgeführt.

... und genau das machen wir im Augenblick mit dem Thema "Lernplattform der Landesfeuerwehrschule Burgenland" auch. Gemeinsam versuchen wir Lösungen zu finden, welche nachhaltig auch nach der Krise (COVID19) zum Einsatz kommen könn(t)en.

Auf diesem Wege möchte ich mich bei all jenen Kameraden im Landesfeuerwehrrat bedanken, die meine Gedanken und Ideen zulassen und die Zukunft des Feuerwehrwesens im Burgenland mitgestalten. Mein besonderer Dank gilt unserem Landesfeuerwehrkommandanten, der für Zugänge dieser Art immer ein offenes Ohr hat.

In diesem Sinne und in eigener Sache.


Christian Faymann, 13.04.2020